Sehenswürdigkeiten

Kai
4. April 2016

Aufgrund der Größe La Digues ist das touristische Angebot nicht besonders hoch und vielfältig – Aber das erwartet man bei dieser Insel auch absolut nicht. Man genießt hier überwiegend die Ruhe, die Natur, das Meeresrauschen, den sternenklaren Himmel bei Anbruch IMG_1436der Dunkelheit und das bunte Treiben der Einheimischen. Dennoch habe ich hier die wichtigsten Dinge zusammengestellt:

Auf La Digue werdet ihr vermutlich gleich zur Begrüßung den Ochsenkarren sehen, der euch auf Wunsch auch bis zur Unterkunft fährt. Überwiegend sind die Unterkünfte aber auch gut zu Fuß zu erreichen.

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Zudem werden an jeder Ecke Fahrräder zum ausleihen angeboten. auf der Insel könnt ihr euch einen fahrbaren Untersatz für etwa 150 Seychellen Rupien, also zirka zehn Euro, ausleihen. Wir haben bei der Rezeption unserer Self-Caterer-Unterkunft nachgefragt und sie haben uns die Fahrräder organisiert mit Bringen und Abholung der Räder im Laufe des nächsten Tages. Ihr könnt euch am Hafen bei der Touristeninformation eine Karte von La Digue geben lassen oder druckt euch diese hier einfach aus.

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Genießt die Aussicht vom Snack Bellevue

Mit dem Rad könnt ihr die ganze Insel erkunden und je nach Wetter eine anstrengende Fahrrad- und Wandertour bis zum Berg Nid d’Aigle und der Bar Snack Bellevue unternehmen. Diese ist von der einzigen Straße, die den Berg hinauf führt, gut gekennzeichnet. Hier könnt ihr für 100 Rupien, also ca 6,50 Euro frisch gepresste Säfte trinken, Snacks essen und die wundervolle Aussicht genießen. Der Aufstieg zu Bar ist wirklich sehr anstrengend und man sollte ausreichend zu trinken dabei haben und Pausen machen.

Im Park kann man die Schildkröten hautnah erleben und füttern
Im Park kann man die Schildkröten hautnah erleben und füttern

Als wohl größtes Highlight für alle die gerne Schildkröten sehen wollen und dabei noch den für mich schönsten Strand der Seychellen erleben möchten, bietet sich ein Besuch beim L’Union Estate Naturschutzpark an. Für 100 Seychellen Rupien, also 6,50 Euro pro Person und Tag, könnt ihr die traditionelle Kopra-Mühle mit Brennofen, die Vanilleplantagen und die über 50 Schildkröten bestaunen. Der Park hat seine Türen täglich von 7-17 Uhr geöffnet.

Das sich die 100 Seychellen-Rupien lohnen, werdet ihr spätestens dann merken, wenn ihr den Traumstrand Anse Source D’Argent seht und euch den Tag zum entspannen, schnorcheln und genießen der alkoholfreien Cocktails (es gibt ein Ausschankverbot von Alkohol am Strand) und Smoothies nutzt. Nehmt euch den Tag zum runterkommen vom Alltagsstress und ihr werdet sehen, wie gut man sich danach fühlt. Man ist komplett in der entspannten Welt der Seychelois angekommen. Ich lasse jetzt einfach noch ein paar Bilder für sich sprechen.

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IMG_1281Den Tag könnt ihr perfekt enden lassen, wenn ihr euch am abendlich öffnenden Imbiss (direkt am Hafen) für einen guten Preis (50-60 Rupien, also knapp 4 Euro) Reis mit Hähnchen kauft und eure Mahlzeit am Hafen beim Sonnenuntergang (zirka 18:00-18:30) genießt. Nehmt euch am besten auch eine Taschenlampe mit, denn nach Einbruch der Nacht gibt es nicht viele Laternen die euch den Weg weisen werden.IMG_1150

An einem Tag würde ich eine Fahrradtour in den Norden und in den Osten der Insel empfehlen. Besonders im Norden habt ihr mit den Stränden Anse Grosse Roche und Anse Gaulettes wirklich schöne Möglichkeiten zum Schnorcheln und Relaxen. Beim Schnorcheln empfehle ich Strandschuhe, denn ab und zu tritt man doch auf Korallen, die manchmal blutige und schmerzhafte Schnittverletzungen verursachen können. Auf einer befestigten Straße kommt ihr mit dem Rad über den Norden bis Anse Fourmis. Auf dem Weg kann es schon mal passieren, dass ihr über die ein oder andere wildlebende Schildkröte stoßt, die sich im Schatten der Bäume ausruht.Wenn ihr mal Richtung Osten fahren wollt, endet die befahrbare Straße direkt am Grande Anse. Dort gibt es eine kleine Bar, die euch Getränke und Speisen anbietet. Der Strand ist an sich ganz nett, aber durch den recht starken Wind (September) und der starken Strömungwar das Baden unmöglich, somit sind wir da auch nicht lange geblieben. Als unbedingt „sehenswert“ würde ich ihn nicht bezeichnen, aber die Geschmäcker gehen da ja auseinander.

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