Sehenswürdigkeiten

Kai
12. April 2016

Mahé ist aufgrund der Größe und des hohen Anteils an der Gesamtbevölkerung recht belebt und durchaus vielfältig.  Obwohl auf der Insel so viele Leute wohnen, geht das entspannte Feeling der Seychellen absolut nicht verloren. Selbst in der Hauptstadt Victoria

Die Sicht auf Eden Island ist unglaublich schön
Die Sicht auf Eden Island ist unglaublich schön

haben wir nie das Gefühl von Hektik und Stress verspürt. Unsere Unterkunft lag eigentlich im nirgendwo bei Les Canelles, aber von dieser konnte man mit den öffentlihen Verkehrsmitteln die Insel ganz gut erkunden. Mit 5 Rupien (knapp über 30 Cent) pro Fahrt kann man wie auf Praslin mit dem Bus so weit fahren, wie man möchte. Somit trieb es uns an einem Morgen um kurz vor sechs aus dem Bett, um dann im Berufsverkehr knapp 1,5 h mit dem Bus nach Victoria zu fahren. Hier muss man wirklich resistent vor gefährlichen Fahrweisen der Busfahrer sein. Allein bei der Fahrt sieht man wirklich sehr viel, Anse Royal, Anse au Pins, vorbei am Flughafen, einer kleinen Militärbasis, der Superreichen-Insel Eden Island mit eigenem SPAR-Markt bis zur zentralen Busstation von Victoria.

Das besondere an der Fahrt war eigentlich nicht die schöne Landschaft, sondern einfach nur, dass man hautnah bei den Einheimischen ist und mit durchaus aufgeschlossenen und hilfsbereiten Menschen ins Gespräch kommt. Von der entspannten Lebenseinstellung und der Hilfsbereitschaft sollten wir uns wirklich eine Scheibe abschneiden. Wenn ihr was von Land und Leuten mitbekommen wollt, solltet ihr auf einen Mietwagen verzichten, wenn ihr wert auf Komfort und schnelles Vorankommen legt, dann solltet ihr euch ein Auto mieten. Auch auf den Seychellen bietet sich Sixt als zuverlässiges Beispiel an.

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Auf dem Sir Selwyn Markt gibt es eine große Auswahl an Gemüse, Kräutern und Fisch.
Auf dem Sir Selwyn Markt gibt es eine große Auswahl an Gemüse, Kräutern und Fisch.

In Victoria angekommen liefen wir zuerst Richtung Sir Selwyn Clarke Market. Hier macht sich frühes Aufstehen bezahlt, denn ihr könnt das bunte Treiben der Bevölkerung verfolgen und natürlich mitmischen. Die Einheimischen sichern sich hier bei noch „angenehmen Temperaturen“ um die ganzjährig 26 Grad frischen Obst, Gemüse und vor allem Fisch. Bitte erwartet nur nicht zu viel vom Markt, er ist recht klein, voll und vereinzelt auch recht teuer, aber hier kann man auch etwas handeln. Dennoch sollte man ihn gesehen haben. Im „Erdgeschoss“ werden frischer Fisch, Blumen, Kräuter, Obst und Gemüse angeboten und wenn ihr die Treppe hinauf geht, könnt ihr in einzelnen Stoffläden und Souvenirshops auf Entdeckertour gehen.

IMG_1599Eine Seitenstraße (Quincy Str) weiter stoßt ihr direkt auf den 1992 erbauten Hindutempel Arul Mihu Navasakthi Vinayagar, den ihr auch gerne (ohne Schuhe) kostenlos betreten könnt. Dieser kleine Plan kann euch zur Orientierung dienen.

Wenn ihr ein Stück weiter die Revolution Ave. langlauft, kommt ihr an der St.Pauls Cathedrale vorbei zum Clock Tower. Der wurde 1903 von der britischen Regierung als Geschenk an die Seychellois erbaut und dient bis heute als Wahrzeichen. Auf den angrenzenden Straßen Albert St., Independence St. und Francis Rachel herrscht das tägliche Treiben mit einem größeren „Discounter“, einer Post, etlichen Cafes, Restaurants, Boutiquen, Banken und Reisebüros. Das Nationalmuseum ist für 10 Seychellen Rupien eine günstige Alternative, wenn man mal schlechtem Wetter ausweichen möchte.

Flughunde hautnah erleben
Flughunde hautnah erleben

Gerne wären wir auch noch in den Botanischen Garten gegangen. Die Bewertungen hierfür sind ganz gut, wobei ich mir aber wiederrum sage, dass ich so etwas wie den Botanischen Garten auch so auf den

Seychellen finde, bestes Beispiel sind der Vallee de Mai und der L’Union Estate Naturpark auf La Digue. Wir haben uns dann aber für eine Weiterfahrt entschieden. Diese führte mit dem Bus zur Endhaltestelle Anse Major. Im Bus trafen wir eine Medizinstudentin aus Deutschland, die uns den Anse Major Trail empfahl, den wir dann auch zirka 1,5h mit Flip Flops folgten. Zwischen riesigen Spinnenweben und Flughunden bahnten wir uns den Weg, bis wir zu unserem kleinen Traumstrand gelangten.

Blich auf unseren Badestrand
Blick auf unseren Badestrand

Der Abstieg war glitschig und hügelig, aber mit etwas vorsicht, gelangten wir zu unserem Ziel. Dort verweilten wir ein paar Stunden. Ein Wassertaxi nahm uns nach Verhandlungen mit dem netten Guide für 100 SR pro Person (6,50 Euro) mit zurück. Bitte denkt an zwei Dinge: Seid immer vorsichtig mit der Strömung, die kann euch schon mal ordentlich nach unten ziehen und nehmt euch vorsichtshalber immer dünne Regenjacken mit, sie werden sich als nützlich erweisen.

 

Je nach Dauer eures Aufenthaltes auf Mahé bietet sich ein Aufstieg aus den 667m hohen Aussichtspunkt auf den Morne Blanc an. Am Fuße erhaltet ihr Zutritt zu der Teeplantage, weiter oben wird es karger und der Boden ist mit Farnen und Moosen bedeckt. Der Aufstieg lohnt sich, bitte denkt auch hier an ausreichend Getränke.

Die aufgeführten Destinationen sollten euch reichen, um auf Mahé auch etwas erleben zu können. Um für etwas Ausgleich zu sorgen, folgt nun diesem Link, um euch am Strand zu entspannen.

Fazit:

  • alle Orte auf der Insel sind mit dem Bus erreichbar, wenn man sich entspannt, aber zeitaufwendig fortbewegen möchte, ist das die beste Variante (Achtung: bitte immer Kleingeld parat haben, die 5 Rupien am besten passend zahlen, denn die Busfahrer wechseln nur bis 25 Rupien)

 

  • Victoria bietet als eine der kleinsten Hauptstädte der Welt ein paar Sehenswürdigkeiten wie den Clock Tower, Victoria Market, den Hindutempel, dem Hindutempel und dem angrenzenden Eden Island, bei deren Besichtigung der Tag gut verfliegt

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