Hilfe bei der Mietwagenauswahl

Kai
15. März 2016

Bei einem Roadtrip ist der richtige fahrbare Untersatz ganz wichtig. Die Größe ist natürlich abhängig von folgenden Faktoren:

  • Wieviele Personen fahren mit?
  • Wieviel Gepäck hat man?
  • Kommt noch Gepäck hinzu, zum Bsp. Durch Shoppingtrips in diversen Outlets?
  • Wieviel Luxus brauche ich für mich selbst?
  • Möchte ich ein integriertes Navi, leihe ich mir eins oder habe ich bereits eins?

Grundsätzlich ist es wichtig, dass man sich auch über zwei oder drei Wochen wohl fühlt und da ist ein Kleinwagen sicher nicht die beste Wahl, besonders um das Gepäck nicht sichtbar im Kofferraum verstauen zu können.

Ich empfehle besonders zwei Firmen sehr, zum einen das bekannte sixt.de und das weniger bekannte, aber Preis-Leistung gute alamo.de.

Wenn ihr bei beiden ein Auto mieten wollt, ist eine Kreditkarte unverzichtbar. Bitte beachtet, das in den USA der Fahrer auch gleichzeitig Mieter sein muss. Das heißt, dieser MUSS im Besitz einer Kreditkarte sein. Eine andere Möglichkeit wäre, dass man zwei Fahrer anmeldet, da spielt es keine Rolle, das kostet aber wiederrum zwischen 7-10 Euro am Tag Aufpreis. Ich kann da ohen schlechtes Gewissen die Ing DiBa empfehlen (ING DiBa)

Die Ing DiBa glänzt durch folgende Merkmale:

  • kostenloses Girokonto
  • auf Dauer kostenlose VISA Karte
  • kostenloses Geldabheben mit der VISA in asllen Euro-führernden Ländern
  • geringe Kosten im nichteuropäischem Ausland
  • aktuelle Kurse beim Bezahlen im Ausland
  • oftmals Gutschrift, wenn man es als Hauptkonto (als Gehaltskonto mit mind. 1000€ Eingang pro Monat) nutzt

Dann besteht noch die Frage, ob ihr euch wegen dem Luxus-Gefühl ein Cabrio mieten solltet. Mein Tipp ist, dass ein Cabrio nur vom November bis Marz sinnvoll ist, in den Sommermonaten wird es zu warm und ihr werdet froh sein, wenn ihr das Verdeck hochfahren könnt und die Klimaanlage genießen könnt. Zudem fallen manchmal ganz plötzlich Regenschauer, die zwar nur kurz anhalten, aber das ganze Feeling versauen. Und praktikabel ist es auch nicht wirklich, denn ihr habt auch noch Gepäck zu transportieren.

 

Kostenlose Dinge in Miami

Kai
14. Juli 2016

Wie in bisher jedem Post habe ich auch Tipps und Tricks um in Miami Geld zu sparen und ein paar kostenlose Attraktionen zu genießen.

Metromover:

Der Metromover ist eine in fünf Meter Höhe auf Schienen fahrende Bahn, die vollautomatisch ohne Fahrer betrieben wird. Entgegen diverser Meinungen in anderen Foren über unsaubere Züge kann ich nur das Gegenteil behaupten. Die Züge sind sauber, nur die Mitfahrer sind manchmal eben etwas komisch, aber es handelt sich hierbei um eine kostenlose Bahn, man muss ja nicht mit den Leuten kommunizieren.

Hier seht ihr, welche Stationen die Bahn anfährt. Die Züge fahren aller 3 Minuten von 5 Uhr morgens bis Mitternacht, also hat man genügend Zeit um die 21  Stationen abzufahren und zwischendurch den Financial District, Bayfront Park und die American Airlines Arena zu erkunden.

 

Yoga Kurse:

Ihr habt im Bayfront Park in Downtown die Möglichkeit Montag, Mittwoch und Samstag eine kostenlose Schnupperstunde Yoga zu erleben. Der durch dem Ultra – Festival sonst so laute Park wird zu einem ruhigen Vergnügen. Es werden auch ab und zu in diversen Hotels kostenlose Yogastunden angeboten, informiert euch einfach an eurer Hotelrezeption.

 

Entspannen am South Beach:

Nichts ist besser als im Urlaub etwas absolut kostenloses zu genießen: Die Natur! Setzt euch doch einfach an den sehr gepflegten South Beach und genießt die Sonne. Der Strand ist bis auf ein paar angespülte Algen (wir waren im Juni dort) absolut sauber und auch nicht zu überrannt.

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Das Gute ist, dass man auch ohne Wasserschuhe ins Wasser gehen kann, da absolut keine Steine am Meeresboden stören.

Mit dem wunderbaren Strand kann man auch einen fantastischen Sonnenaufgang kombinieren, vor allem wenn man gerade erst angekommen ist und noch nicht so lange schlafen kann.

 

 

 

Museen kostenlos besuchen:

Für die kulturbegeisterten habe ich hier ein paar Informationen zusammengetragen.

Die folgenden Museen sind generell immer kostenfrei:

The MDC Museum & Galleries of Art mit Skulpturenpark

The Patricia & Phillip Frost Art Museum an der internationalen Universität Miami

 

Folgende Museen sind an ausgewählten Tagen kostenfrei:

Das HistoryMiami ist an jeden zweiten Samstag im Monat gratis und ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, denn in dem in Downtown befindlichen Museum erfahrt ihr sehr viel über die Entstehung und Entwicklung Miamis.

Zudem könnt ihr jeden Samstag das jüdische Museum in Miami besuchen, hier gibt es zum Beispiel audio-visuelle Präsentationen und die Touristen anziehende Timeline Wall. Hier gelangt ihr zur Homepage und zum Veranstaltungskalender.

Als letztes Museum wäre noch das Miami Children’s Museum zu erwähnen. Hier könnt ihr mit euren Kindern an jedem dritten Freitag im Monat zwischen 8:30 – 21 Uhr gratis erfahren, wie Schiffe aufgebaut sind, wie hoch die Verantwortung beim Halten eines Haustieres ist oder beim virtuellen Aquarium die Tierwelt erkunden.

Miami Beach

Kai
14. Juli 2016

Als letztes Ziel unserer Rundreise hatten wir Miami ausgewählt, was sich ja als Ankunfts- und Abflugort anbietet. Nach den 300 km Fahrt von Key West nach Miami waren wir froh unsere Koffer schnell im Hotel abzugeben und dann fix das Auto wegzubringen. Miami Beach hat an sich schon eine sehr große Fläche, aber Miami mit 143 km² ist mit den 418000 Einwohner eine sehr weitläufige Stadt, dass man auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen ist.

Florida – optimale Rundreise

Kai
14. Juli 2016

Wer den wunderbaren Sunshine State der USA besucht sollte sich vorher genau überlegen, ob er nur Zeit in Miami verbringen möchte, einer Stadt in der es sicherlich viel zu sehen gibt und die sehr vielfältig ist, aber die anderen Städte und Ortschaften haben ebenfalls so viel zu bieten, dass sich ein Besuch in jedem Fall lohnt. Somit ist eine Rundreise eine wahrlich schöne Alternative, um einen Städtetrip mit einem Badeurlaub zu kombinieren. Es gibt verschiedene Reiseanbieter, die euch schon eine komplett vorgefertigte Reise anbieten inklusive Unterkunftsauswahl und Mietwagen. Ein bisschen sollte man aber dennoch selber die Zügel in die Hand nehmen. Die Unterkunftswahl möchte ich doch schon selber treffen, wobei wir bei keiner Unterkunft, außer bei der in Miami, in irgendeiner Art und Weise enttäuscht wurden.IMG_3871

Wir hatten das Glück 18 Tage verreisen zu dürfen, wovon wir 14 Tage einen Mercedes C300 bei Sixt gemietet haben – das zu einem unschlagbaren Preis von knapp 27 Euro pro Tag  inklusive aller Versicherungen.

Mit diesem Auto ging es, nachdem wir es mit dem Bus 150 vom Flughafen zur Sixt Station auf der 1610 Washington Ave / Lincoln Road abgeholt haben, direkt los.

Ankunft und Fahrt nach Boynton Beach – 100 km

Tag 1: Cocoa Beach   – 230 km

Tag 2 – 5: Orlando  – 150 kmIMG_3898

Tag 6: Clearwater – 170 km

Tag 7: Venice Beach – 150 km

Tage 8 und 9: Fort Myers 160 km

Tag 10: Naples – 40 km

Tag 11: Homestead – 190 km

Tag 12 – 15: Key West – 220 km

Die Abgabe vom Mietwagen erfolgte nach einer 300 km Fahrt am 15. Tag und dann verbrachten wir vier Tage in Miami. Auf den insgesamt über 2000 km Fahrtstrecke haben wir KEIN einziges Mal Maut zahlen müssen!

So oder ähnlich kann eine Rundreise durch Florida ablaufen, wobei auch wichtige Städte wie zum Beispiel Jacksonville oder die älteste Stadt der Vereinigten Staaten, St. Augustine, die sicherlich kulturell und geschichtlich einiges mehr zu bieten haben als Naples oder Fort Myers, fehlen. Umalles zu sehen bräuchte man wahrscheinlich mindestens drei, wenn nicht sogar vier Wochen Urlaub.

Ich habe festgetellt, dass es manchmal gar nicht so verkehrt ist, sich manche Übernachtungen offen zu halten, um flexibler zu sein. Es gibt überall freies WLAN, sei es in Hotels, Diners oder Kaufhallen, dort kann man schnell und sicher Unterkünfte buchen. Die Preise sind manchmal sogar günstiger als wenn man vorher alles bucht.

Mietwagenauswahl Miami treffen

Kai
27. April 2016

Bei einem Roadtrip ist der richtige fahrbare Untersatz ganz wichtig. Die Größe der Miewagenauswahl ist natürlich abhängig von folgenden Faktoren:

  • Wieviele Personen fahren mit?
  • Wieviel Gepäck hat man?
  • Kommt noch Gepäck hinzu, zum Bsp. Durch Shoppingtrips in diversen Outlets?
  • Wieviel Luxus brauche ich für mich selbst?
  • Möchte ich ein integriertes Navi, leihe ich mir eins oder habe ich bereits eins?

Grundsätzlich ist es wichtig, dass man sich auch über zwei oder drei Wochen wohl fühlt und da ist ein Kleinwagen sicher nicht die beste Wahl, besonders um das Gepäck nicht sichtbar im Kofferraum verstauen zu können.

Ich empfehle besonders zwei Firmen sehr, zum einen das bekannte sixt.de und das weniger bekannte, aber Preis-Leistung gute alamo.de.

Wenn ihr bei beiden ein Auto mieten wollt, ist eine Kreditkarte unverzichtbar. Bitte beachtet, das in den USA der Fahrer auch gleichzeitig Mieter sein muss. Das heißt, dieser MUSS im Besitz einer Kreditkarte sein. Eine andere Möglichkeit wäre, dass man zwei Fahrer anmeldet, da spielt es keine Rolle, das kostet aber wiederrum zwischen 7-10 Euro am Tag Aufpreis. Ich kann da ohne schlechtes Gewissen die Ing DiBa und DKB empfehlen.

Die Ing DiBa und DKB glänzen durch folgende Merkmale:

  • kostenloses Girokonto
  • auf Dauer kostenlose VISA Karte
  • kostenloses Geldabheben mit der VISA in allen Euro-führernden Ländern
  • geringe Kosten im nichteuropäischem Ausland
  • aktuelle Kurse beim Bezahlen im Ausland
  • oftmals Gutschrift, wenn man es als Hauptkonto (als Gehaltskonto mit mind. 1000€ Eingang pro Monat) nutzt

Dann besteht noch die Frage, ob ihr euch wegen dem Luxus-Gefühl ein Cabrio mieten solltet. Mein Tipp ist, dass ein Cabrio nur vom November bis Marz sinnvoll ist, in den Sommermonaten wird es zu warm und ihr werdet froh sein, wenn ihr das Verdeck hochfahren könnt und die Klimaanlage genießen könnt. Zudem fallen manchmal ganz plötzlich Regenschauer, die zwar nur kurz anhalten, aber das ganze Feeling versauen. Und praktikabel ist es auch nicht wirklich, denn ihr habt auch noch Gepäck zu transportieren.

Trinkgeldverhalten Deutschland – USA

Kai
4. April 2016

Als ich zum ersten Mal in New York war, war ich sehr überrascht, dass der Betrag des Tringeldes noch einen erheblichen Teil der Gesamtrechnung ausmacht. Die Systeme sind in Europa und den USA komplett verschieden. Hier der Vergleich:

Situation in Deutschland

Als Mindestlohnland erhält jeder Angestellte in Deutschland mindestens 8,50 €, was an sich auch nicht viel ist, wenn betrachtet, dass viele Angestellte nur auf 20 h Basis pro Woche angestellt sind und ihr Gehalt durch einen Zweitjob oder mit Sozialhilfe oder Wohngeld aufstocken müssen.

Letztendlich sind die Lebenshaltungskosten in den meisten Städten nicht so hoch wie in den USA, dennoch haben wir Großstädte, bei denen die Lebenshaltungskosten genauso hoch sind wie in den Vereinigten Staaten.

Die typische Regelung für mich ist eigentlich, dass ich je nach Betrag zwischen 3 und 10 Prozent gebe. Bei z.Bsp. 8,90 € wird auf 10 Euro aufgerundet, aber bei einer Rechnung von 45,20 € ist es sehr untypisch auf 50 oder mehr aufzurunden. Dafür lassen Service und Motivation der Angestellten vereinzelt auch sehr zu wünschen übrig.

Hier findet ihr eine Aufstellung der Mindestlöhne in Euopa und der Welt.

Situation USA

In den Vereinigten Staaten beträgt der Mindestlohn 7,25 $, was umgerechnet zirka 6,45 € enstpricht, nicht viel, vor allem wenn man die hohen Wohn-und Lebenskosten betrachtet. Logisch ist nun, dass die Damen und Herren in diesem Servicebereich von dem Tringeld leben.

Für uns Europäer ist das völliges Neuland und macht bei einer 50 Dollar Rechnung nochmal bis zu zehn Dollar extra aus.

In New York gab es bei vereinzelten Ketten auch die Möglichkeit zwischen 15, 18 und 20 Prozent Trinkgeld auszuwählen, je nachdem wie zufrieden man mit dem Service war.

Der Vorteil ist natürlich, dass die Angestellten umso freundlicher sind und so habe ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Man sollte nur daran denken, dass das Trinkeld komplett auf den Kellner übergeht, der arme Koch, der für die Gaumenfreuden sorgt geht leider leer aus, so schreibt es das Gesetz vor.

Wie sieht die Zukunft aus?

Es gibt aber auch ein leichtes Umdenken bei den Gastronomen, zum Besipiel im Museum of Modern Arts in NYC wird das Trinkeld abgeschafft, dafür steigen aber wiederrum die Preise um 20-25 prozent, denn durch den gestiegenen Umsatz werden auch mehr Steuern fällig, somit steigen insgesamt die Abgaben.

Egal welches System man besser findet, vorerst werden Trinkgelder in den meisten Restaurants fällig und man sollte damit im Urlaub nicht zu knausrig sein, auch wenn man die Angestellten vielleicht auch nie wieder sieht.

Es gibt auch Fälle, bei denen man das Geld besser stecken lässt. Zum Beispiel sind keine Trinkgelder erwünscht bzw. vereinzelt auch verboten in Fastfood Restaurants (wenn keine Bedienung vorhanden ist), Einpacker beim Supermarkt, Rezeptionisten oder Polizisten.

Transfer Flughafen – Miami Beach

Kai
4. April 2016

In Miami stellt sich die Frage, ob man nach einem 9 h Flug noch Lust hat ins Auto zu steigen oder den Tag noch ganz entspannt ausklingen lässt.

Manche Autovermietungen erheben noch einen Aufschlag, wenn man den Mietwagen am Flughafen abholen möchte, deswegen bietet es sich manchmal an, erst einen günstigen (sofern vorhanden) Transfer in die Stadt zu organisieren und vielleicht auch eine Nacht in der entsprechenden Stadt zu verbringen und dann am nächsten Morgen entspannt ins Auto zu steigen.

Wem die knapp 50 Euro bei einer Mietdauer von einer Woche bzw. 100 Euro bei zwei Wochen egal sind, der kann natürlich sofort starten und sich die Zeit zum Mietwagenanbieter sparen.

Wer aber sagt, dass er dieses Geld sparen möchte, kann das Auto zum Beispiel an anderen Sixt – Stationen abholen und ohne Aufpreis am internationelen Flughafen abgeben.

Die Möglichkeiten um vom Flughafen in die Stadt zu kommen sind folgende:

Transferbus vom Flughafen:

Der Bus 150 fährt von der Central Station vom Flughafen bis nach Miami Beach (exakte Route) und kehrt dort wieder um und fährt wieder zum Airport. Aktuell (Stand März 2016) kostet der Transfer 2,65 $ pro Person, günstiger geht es nicht. Der Bus fährt, je nach Verkehr, so um die 30 Minuten bis zur Washington Street / Lincoln Road, wo zumBeispiel auch direkt eine Sixt-Abholstation ist. Bei unserem Florida Trip hat der Transfer absolut problemlos geklappt und ich würde es auch nicht anders planen wollen. Wichtig ist, dass wenn ihr am Terminal seid, ihr noch kurz mit dem kostenlosen Transferzug zur Central Station fahren müsst. An dem Terminal stehen immer 2-3 Sicherheitsbeamte bereit, die euch beim Ticketkauf oder auftretenden Fragen weiterhelfen.

Fahrtzeiten Wochentags bitte hier klicken

Fahrtzeiten Samstag bitte hier klicken

Und die Fahrtzeiten für Sonntag erfahrt ihr hier

Taxi:

Wer in Miami ein Taxi nehmen möchte hat den Vorteil, wie in jeder anderen Stadt, dass man flexibel und stressfrei unterwegs ist und je nach Sympathie erfährt man vom Taxifahrer auch schon interessante Details über die entsprechende Stadt. Der Grundpreis beläuft sich momentan (April 2016) auf 2,50$ und jeder zurückgelegter Kilometer 1,50$. Zum Beispiel wäre der Preis bei 20km, die es auch ungefähr bis zur erwähnten Station von Sixt sind, etwa 35 Dollar. Hier habe ich noch einen Link zum Taxirechner.

Zug (Train Tracker):

Es gibt vom Flughafen auch eine Zugverbindung, die unabhängig vom Straßenverkehr ist. Die „orange Line“ verkehrt unter anderem bis Downtown im 10-15 Minuten-Takt, 7 Tage die Woche, zwischen 5 Uhr morgens bis 24 Uhr. Der Nachteil ist, dass ihr nicht direkt bis Miami Beach kommt. Der Ticketspreis beläuft sich auf 2,25$ pro Strecke und Person (April 2016) und 4,50$ am Tag.

Privater Transfer zu beliebigen Ziel:

Wer nicht so gut Englisch spricht oder einfach ein Stück Heimat verspüren möchte, kann auch direkt an der Gepäckausgabe von einem deutschsprachigen Guide begrüßt und zur Unterkunft gefahren werden. Dabei erhaltet ihr laut bisherigen Bewertungen anderer Nutzer auch eine ganze Menge Infos über Miami. Bei meinem Reisezeitraum hätte es uns über getyourguide.de 65 Euro pro Person gekostet.

Einreisebestimmungen USA

Kai
4. April 2016

Zum Thema Einreisebestimmungen solltet ihr euch immer an das auswärtige Amt  halten, die Daten dort sind immer aktuell und stimmen auch zu hundert Prozent. Ihr müsst nur bei Reise & Sicherheit auf die Länderauswahl von A-Z klicken und die Vereinigten Staaten suchen. Des Weiteren erhaltet ihr auch nützliche Hinweise auf den Webseiten der Fluglinien wie Condor, Air Berlin, Lufthansa oder American Airlines.

Die Reise in die USA erfolgt über sogenannte ESTA Programm, bei welchem ihr rechtzeitig (spätestens 72h vor Abflug, aber ich empfehle es so früh wie möglich) alle relevanten Daten eintragt und diverse Fragen, wie beruflicher Werdegang, Zugehörigkeit in politischen Parteien, Kontakte zu terroristischen Vereinigungen und allgemeine Fragen zum Elternhaus etc., beantworten müsst.

Ein gut gemeinter Tipp ist es von mir, dass wenn ihr das ESTA beantragt, bitte nur über den offiziellen Link vom auswärtigen Amt geht, denn bei anderen Anbietern kostet es manchmal einfach das drei-bis vierfache. Offizieller Preis sind 14 Dollar, zu zahlen mit Kreditkarte.

Ihr müsst folgende Schritte auf der offiziellen Webseite befolgen:

  1. Schritt: Verzichtserklärung bestätigen, zum Beispiel das man in der Zeit keine US amerikanische Schule besuchen darf oder eine Arbeit antreten darf
  2. Schritt: Hier werden Angaben über den Antragsteller abgefragt, wie Name, Geburtsdatum, Geburtsort, Frage nach Decknamen, nationaler Identitätsnummer (es gibt keine in Deutschland, also UNKNOWN angeben), dann ob schon mal ein Personalausweis in einem anderen Land ausgestellt wurde und ob andere Staatsbürgerschaften bestehen oder bestanden haben. Des Weiteren erwarten euch Fragen über euren derzeitigen Arbeitgeber.
  3. Schritt: Frage, ob die Reise über Transit in ein anderes Land erfolgt, dann wird eine Kontaktperson in den Staaten verlangt, hier würde ich die Daten der Unterkunft angeben. Zu guter letzt müsst ihr eine Kontaktperson in Deutschland angeben.
  4. Schritt: Hier müsst ihr Fragen nach Krankheiten gemäß Section 361(b) des Public Health Service Act beantworten, zudem ob ihr Vorstrafen wegen Drogenbesitzes, deren Konsum oder Sachbeschädigung habt. Die Frage, ob ihr Mitglied in terroristischen Vereinigungen seid, darf natürlich auch nicht fehlen.
  5. Schritt: Schrittweise Bestätigung aller gemachten Angaben. Die Angaben müssen danach noch einmal verifiziert werden, dabei werden Angaben wie Passnummer, Ausstellungsort, Familienname und Geburtsdatum abgefragt
  6. Schritt: Bestätigung der Angabe der Informationen mit anschliessender Bezahlung mit Kreditkarte, welche zwingend erforderlich ist.

Wenn ihr mehrere Personen seid, dann tragt euch am besten als Gruppe ein, da wird euer Antrag gemeinsam genehmigt und ihr könnt gemeinsam bezahlen.

Innerhalb von maximal 72 Stunden sollte euer Antrag genehmigt worden sein, was ihr mittels der an euch erteilten Prüfungsnummer hier überprüfen könnt.

Dem Urlaub steht nun bezüglich der Einreise nichts im Wege. Nun dürfen nur noch die Fluggesellschaften nicht auf die Idee kommen zu streiken.

Maut und SunPass Florida

Kai
16. März 2016

Besonders an der Ostküste fallen auf vielen Straßen, wie den Florida Turnpike, Mautgebühren an, entweder habt ihr ein Navi (oder eine Handy-App) die diese Straßen umfahren, oder ihr seid gezwungen, diese Gebühren zu bezahlen. In anderen Foren wird oft über die Leute gemeckert, die bei einem 3000 Euro Urlaub zu faul sind eine Maut zu bezahlen, aber ich sehe das so, dass wenn man Geld für so etwas wie Maut sparen kann, dann gebe ich es lieber woanders aus und lade meine Freundin zum Essen ein. Man kann durch ganz Florida ohne Maut zu zahlen Reisen – auch auf den Keys!

Die Maut ist nicht mehr am Häuschen zu entrichten, sondern wird oftmals über kleine Transponder am Fahrzeug über das Kennzeichen der Autovermietung abgerechnet. SunPass nennt man das System, welches in Florida bei allen mautpflichtigen Straßen und bei nahezu allen mautpflichtigen Brücken im Sunshine State funktioniert. Nach dem Erwerb des Transponders (z.Bsp. an Tankstellen) Tankstellen , welcher an der Frontscheibe angebracht wird, muss der online über www.sunpass.com aktiviert werden und für mindestens zehn Dollar aufgeladen werden. Der SunPass kostet aber auch einmalig 25 Dollar, kann aber immer wieder verwendet werden. Wem das zu teuer ist, kann einen SunPass Mini für nur 5 Dollar kaufen, welcher sich aber nur ein Mal verwenden lässt, da er angeklebt wird. Beide SunPass Varianten sind hier erhältlich:

  • Amscott – The Money Superstore
  • CVS Pharmacy
  • American Automobile Association
  • Publix Supermärkte

Es gibt sogar einen Maut-Rechner, der die anfalllenden Kosten ermittelt.

Bei alamo werden die anfallenden Maut – Gebühren mit der Kreditkarte verrechnet, aber nur, wenn man auch wirklich eine mautpflichtige Straße passieren möchte.

Bei Sixt geht das ganze nicht so einfach, da ist man gezwungen für die Mietdauer eine Tagespauschale zu bezahlen, egal ob man diese Straße befährt oder nicht. Das sind über 7 Euro am Tag, aber maximal 120 Euro pro Anmietung. Das Geld würde ich mir auf jeden Fall sparen.

Mein Tipp ist wieder: Navi – App (wir fahren mit CoPilot GPS) auf das Handy laden oder ein Navigationssystem in Deutschland ausleihen und Mautstraßen umfahren. Da fährt man nicht nur auf einer Autobahn, sondern sieht auch etwas von Land und Leuten. Wir sind damit bisher echt gut gefahren, vor allem passiert man auch süße Vororte die man sonst vermutlich nie gesehen hätte, bestes Beispiel ist die A1A, die immer an der Küste entlangführt und euch an prunkvollen Villen und hübschen Vororten vorbeiführt.

Wir haben auf der gesamten Strecke nur ein einziges Mal Maut bezahlt und das in Bar an einem Schalter. Die Sunshine Skyway Bridge kann man für nur 1.25 $ pro Auto überqueren und man hat Erstens einen super Blick auf das Meer und zudem wäre der Umweg über Tampa mit über 30 Meilen viel zu lang.