5 Tipps und Tricks auf den Seychellen

Kai
26. April 2016

Die Seychellen bieten viele Möglichkeiten, einen wundervollen Urlaub ohne viel Geld zu erleben:

  • Zeitlich flexibel zu sein zahlt sich aus: wer sich den Urlaub frei einteilen kann, kann viel Geld sparen, einfach auf Webseiten wie Ebookers und Momondo schauen, da könnt ihr nach flexiblen Flugdaten schauen und euren Urlaub an den günstigsten Flügen anpassen
    • ab und zu gibt es Schnäppchen von Condor mit Flügen ab/an Frankfurt als Direktflug für unschlagbare 99 €
    • wer spontan Urlaub nehmen kann, kann auch kurzfristig sehr gute Schnäppchen jagen
    • Bei Flugbuchung ist meistens eine Kreditkarte notwendig, um Kosten der Lastschrift oder Überweisung aus dem Weg zu gehen, empfehle ich die Ing DiBa und DKB, die jeweils kostenlose Konten anbieten und sogar Wechselprämien bieten.

 

  • In der Nebensaison reisen lohnt sich: die Flüge und Unterkünfte werden deutlich günstiger, denn auch sie werden durch das Prinzip von Angebot – Nachfrage bestimmt. Die Nebensaison ist auf den Seychellen mit den ganzjährigen 28-31 Grad Tagestemperaturen schwer zu bestimmen. Ich würde die Monate von Dezember bis Februar als Nebensaison bezeichnen, da es „nur“ 5-7 Sonnenstunden am Tag gibt und es verhältnismäßig mehr regnet und die Winde stärker wehen.

    Unbedingt zu empfehlen und nicht teurer als die Fähre - Inselhopping mit dem Flugzeug
    Unbedingt zu empfehlen und nicht teurer als die Fähre – Inselhopping mit dem Flugzeug

 

  • günstige Unterkünfte, statt Luxusresorts, buchen: Wer auf luxuriöse Unterkünfte mit seperatem Pool, Zimmerservice, Renigungsservice und privatem Shuttle verzichten kann, kann sehr viel Geld sparen. Es gibt sehr schöne Unterkünfte mit einer super Strandlage, gutem Blick und einer guten Verpflegungsmöglichkeit, die wenig kosten und dennoch viel bieten

 

  • Unterkünfte mit Frühstück oder Halbpension buchen: Ich bin mittlerweile ein großer Fan von Unterkünften mit HP oder Frühstück, denn die Nahrungsmittel sind sehr preisintensiv auf den Seychellen, da fast alles auf die Insel importiert wird. Ein gutes Frühstück mit Brot, Ei, frischem Gemüse lässt einen entspannt und gut gelaunt in den Tag starten.
    gepflegte Unterkunft auf La Digue - nur leider ohne Kochnische
    gepflegte Unterkunft auf La Digue – nur leider ohne Kochnische

    Die Halbpension würde das ganze noch abrunden, denn abends kann man auf den Inseln nicht mehr so viel machen, außer in eine Bar setzen, an den Strand gehen und dem Rauschen des Meeres lauschen oder in der Unterkunft entspannen. So kann man beim abendlichen Essen den Tag ausklingen lassen. Der Aufpreis ist im Verhältnis zu den Lebensmittelpreisen eigentlich sehr gering. Abraten würde ich definitiv von All Inklusive Buchungen, denn das bindet euch zu sehr an die Unterkunft und schränkt euch unbewusst in eurem Bewegungsspielraum ein. Zudem ist ein ausgiebiges Mittagessen nicht mehr nötig, wenn ihr gut gefrühstückt habt. Hier habt ihr ein umfassendes Angebot und habt den Vorteil, dass ihr viele Unterkünfte erst einmal sichern könnt und dann kurzfristig kostenlos stornieren könnt.

 

 

  • öffentliche Verkehrsmittel nutzen:  wer im Urlaub auf das Auto verzichten kann, sollte das auch tun, denn Mietwagen sind im Ausland zwar erschwinglich, aber wer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist hat mehrere Vorteile: man zahlt nur 5 SCR (35 Cent) pro Fahrt (egal wie lange), man muss sich nicht auf die Konditionen im Ausland verlassen, man ist fast genauso flexibel und man kommt mit den Einheimischen ins Gespräch. Oft lohnt sich auch das Mieten eines Fahrrades, je länger man mietet, umso günstiger wird es.

Transfer Flughafen – Miami Beach

Kai
4. April 2016

In Miami stellt sich die Frage, ob man nach einem 9 h Flug noch Lust hat ins Auto zu steigen oder den Tag noch ganz entspannt ausklingen lässt.

Manche Autovermietungen erheben noch einen Aufschlag, wenn man den Mietwagen am Flughafen abholen möchte, deswegen bietet es sich manchmal an, erst einen günstigen (sofern vorhanden) Transfer in die Stadt zu organisieren und vielleicht auch eine Nacht in der entsprechenden Stadt zu verbringen und dann am nächsten Morgen entspannt ins Auto zu steigen.

Wem die knapp 50 Euro bei einer Mietdauer von einer Woche bzw. 100 Euro bei zwei Wochen egal sind, der kann natürlich sofort starten und sich die Zeit zum Mietwagenanbieter sparen.

Wer aber sagt, dass er dieses Geld sparen möchte, kann das Auto zum Beispiel an anderen Sixt – Stationen abholen und ohne Aufpreis am internationelen Flughafen abgeben.

Die Möglichkeiten um vom Flughafen in die Stadt zu kommen sind folgende:

Transferbus vom Flughafen:

Der Bus 150 fährt von der Central Station vom Flughafen bis nach Miami Beach (exakte Route) und kehrt dort wieder um und fährt wieder zum Airport. Aktuell (Stand März 2016) kostet der Transfer 2,65 $ pro Person, günstiger geht es nicht. Der Bus fährt, je nach Verkehr, so um die 30 Minuten bis zur Washington Street / Lincoln Road, wo zumBeispiel auch direkt eine Sixt-Abholstation ist. Bei unserem Florida Trip hat der Transfer absolut problemlos geklappt und ich würde es auch nicht anders planen wollen. Wichtig ist, dass wenn ihr am Terminal seid, ihr noch kurz mit dem kostenlosen Transferzug zur Central Station fahren müsst. An dem Terminal stehen immer 2-3 Sicherheitsbeamte bereit, die euch beim Ticketkauf oder auftretenden Fragen weiterhelfen.

Fahrtzeiten Wochentags bitte hier klicken

Fahrtzeiten Samstag bitte hier klicken

Und die Fahrtzeiten für Sonntag erfahrt ihr hier

Taxi:

Wer in Miami ein Taxi nehmen möchte hat den Vorteil, wie in jeder anderen Stadt, dass man flexibel und stressfrei unterwegs ist und je nach Sympathie erfährt man vom Taxifahrer auch schon interessante Details über die entsprechende Stadt. Der Grundpreis beläuft sich momentan (April 2016) auf 2,50$ und jeder zurückgelegter Kilometer 1,50$. Zum Beispiel wäre der Preis bei 20km, die es auch ungefähr bis zur erwähnten Station von Sixt sind, etwa 35 Dollar. Hier habe ich noch einen Link zum Taxirechner.

Zug (Train Tracker):

Es gibt vom Flughafen auch eine Zugverbindung, die unabhängig vom Straßenverkehr ist. Die „orange Line“ verkehrt unter anderem bis Downtown im 10-15 Minuten-Takt, 7 Tage die Woche, zwischen 5 Uhr morgens bis 24 Uhr. Der Nachteil ist, dass ihr nicht direkt bis Miami Beach kommt. Der Ticketspreis beläuft sich auf 2,25$ pro Strecke und Person (April 2016) und 4,50$ am Tag.

Privater Transfer zu beliebigen Ziel:

Wer nicht so gut Englisch spricht oder einfach ein Stück Heimat verspüren möchte, kann auch direkt an der Gepäckausgabe von einem deutschsprachigen Guide begrüßt und zur Unterkunft gefahren werden. Dabei erhaltet ihr laut bisherigen Bewertungen anderer Nutzer auch eine ganze Menge Infos über Miami. Bei meinem Reisezeitraum hätte es uns über getyourguide.de 65 Euro pro Person gekostet.