Anreise Mahé

Kai
12. April 2016

Die Anreise auf Mahé kann im Prinzip nur mittels Flugzeug erfolgen, denn das nächstgelegene afrikanische Fstland ist knapp 1600 km entfernt.

Es gibt verschiedene Airlines, die den internationalen Anfliegen, unter anderen Condor aus Frankfurt am Main. Leider sind die Tickets dafür meistens recht teuer. Bequem ist es allemal, wenn man binnen 9,5h auf den Seychellem ist. Die Flüge gehen momentan jeden Freitag Hin- und Samstags zurück in die BRD. Die Preise schwanken sehr stark und von Einheimischen haben wir schon erfahren, dass man zur Weihnachtszeit gute Schnäppchen für 99 € pro Strecke buchen kann.

Weitere Flughäfen die Mahé anfliegen sind:

  • Réunion mit Air Austral
  • Mailand über die italienischen Linien Meridiana und Neos
  • Addis Abeba mittels Ethopian Airlines
  • Dubai von Emirates
  • Abu Dhabi, Johannesburg und Mauritius über meine Lieblingslinie Etihad Airways
  • Praslin

Wir selber kommen aus Dresden und hatten sehr anstrengende Flüge hinter uns:

6:30 Abflug von der Heimatstadt nach Düsseldorf -> Ankunft: 7:45

11:50 Abflug von D nach Abu Dhabi -> nach 6,5 h Flug Ankunft 20:25 in Abu Dhabi

2:25 Flug nach Mahé, noch einmal 4,75 h, Ankunft 07:00 Ortszeit

13:00 20 minütiger Flug nach Praslin, wir waren erstmal K.O.

Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich nach der Fiegerei nur noch mit Stop-Over fliegen werde bzw. direkt. Die maximal 200 € die es mich mehr kosten würde, sind es mir wert, zudem ist man erholt und kann sich gleich auf die Srände und Schildkröten stürzen.

Das anstrengende sind bei den aufgelisteten Flügen nicht die Flüge an sich, aber die Wartezeiten. Allein die 6h in Abu Dhabi waren die Hölle, man kämpft gegen die Müdigkeit an, sucht sich irgendwo zwischen den Wartenden ein entspanntes Plätzchen für ein Nickerchen und irgendwann gibt selbst das beste Deo den Geist auf.

Fazit:

  • am besten direkt fliegen oder mit Stop-Over
  • mehr Vertrauen den großen Fluggesellschaften wie Condor, Emirates und Etihad schenken, vor allem in Punkto Service, Sicherheit, Bordunterhaltung und Bordsprache (deutsch, oder verständliches Englisch) sind sie Top

Trinkgeldverhalten Deutschland – USA

Kai
4. April 2016

Als ich zum ersten Mal in New York war, war ich sehr überrascht, dass der Betrag des Tringeldes noch einen erheblichen Teil der Gesamtrechnung ausmacht. Die Systeme sind in Europa und den USA komplett verschieden. Hier der Vergleich:

Situation in Deutschland

Als Mindestlohnland erhält jeder Angestellte in Deutschland mindestens 8,50 €, was an sich auch nicht viel ist, wenn betrachtet, dass viele Angestellte nur auf 20 h Basis pro Woche angestellt sind und ihr Gehalt durch einen Zweitjob oder mit Sozialhilfe oder Wohngeld aufstocken müssen.

Letztendlich sind die Lebenshaltungskosten in den meisten Städten nicht so hoch wie in den USA, dennoch haben wir Großstädte, bei denen die Lebenshaltungskosten genauso hoch sind wie in den Vereinigten Staaten.

Die typische Regelung für mich ist eigentlich, dass ich je nach Betrag zwischen 3 und 10 Prozent gebe. Bei z.Bsp. 8,90 € wird auf 10 Euro aufgerundet, aber bei einer Rechnung von 45,20 € ist es sehr untypisch auf 50 oder mehr aufzurunden. Dafür lassen Service und Motivation der Angestellten vereinzelt auch sehr zu wünschen übrig.

Hier findet ihr eine Aufstellung der Mindestlöhne in Euopa und der Welt.

Situation USA

In den Vereinigten Staaten beträgt der Mindestlohn 7,25 $, was umgerechnet zirka 6,45 € enstpricht, nicht viel, vor allem wenn man die hohen Wohn-und Lebenskosten betrachtet. Logisch ist nun, dass die Damen und Herren in diesem Servicebereich von dem Tringeld leben.

Für uns Europäer ist das völliges Neuland und macht bei einer 50 Dollar Rechnung nochmal bis zu zehn Dollar extra aus.

In New York gab es bei vereinzelten Ketten auch die Möglichkeit zwischen 15, 18 und 20 Prozent Trinkgeld auszuwählen, je nachdem wie zufrieden man mit dem Service war.

Der Vorteil ist natürlich, dass die Angestellten umso freundlicher sind und so habe ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Man sollte nur daran denken, dass das Trinkeld komplett auf den Kellner übergeht, der arme Koch, der für die Gaumenfreuden sorgt geht leider leer aus, so schreibt es das Gesetz vor.

Wie sieht die Zukunft aus?

Es gibt aber auch ein leichtes Umdenken bei den Gastronomen, zum Besipiel im Museum of Modern Arts in NYC wird das Trinkeld abgeschafft, dafür steigen aber wiederrum die Preise um 20-25 prozent, denn durch den gestiegenen Umsatz werden auch mehr Steuern fällig, somit steigen insgesamt die Abgaben.

Egal welches System man besser findet, vorerst werden Trinkgelder in den meisten Restaurants fällig und man sollte damit im Urlaub nicht zu knausrig sein, auch wenn man die Angestellten vielleicht auch nie wieder sieht.

Es gibt auch Fälle, bei denen man das Geld besser stecken lässt. Zum Beispiel sind keine Trinkgelder erwünscht bzw. vereinzelt auch verboten in Fastfood Restaurants (wenn keine Bedienung vorhanden ist), Einpacker beim Supermarkt, Rezeptionisten oder Polizisten.