Fünf kostenlose Attraktionen New York

Kai
10. Mai 2016

New York gilt als eine der teuersten Städte der Welt, deswegen muss man als junger Mensch oder Familie wirklich sehen, dass man viele Dinge erlebt, die man sich als Normalsterblicher auch leisten kann.

Hier seht ihr meine Tipps:

1. Am Freitag bekommt Jeder zwischen 16 – 20 Uhr freien Eintritt in das sonst so teure Museum, also solltet ihr den Trip so planen, dass ihr das auf jeden Fall mitnehmen könnt. Mir persönlich hat es ganz gut gefallen, aber die Exponate sind leider nicht jedermanns Sache. Manchen könnte hier auch schnell langweilig werden. Für 25 Euro hätte ich mich wahrscheinlich ein wenig geärgert, aber zum Nulltarif ist es absolut sehenswert. Das Museum findet ihr hier. In der Nähe auf der 5th Ave kann man auch gut shoppen gehen, notfalls kann man da den Partner einfach abgeben. IMG_3429

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2. Am Dienstag bekommt man ab 17 Uhr freien Eintritt ins 9/11 Memorial Museum. Statt der 24 Euro bekommt ihr gratis in das gut besuchte Museum der New Yorker, ich empfehle eine Ticketreservierung auf der offiziellen Homepage des 911 Memorial. IMG_2365

 

3. An Wochenenden bietet Ikea das sogenannte Ikea Shuttle kostenlos an. Das heißt, ihr kommt in den Genuss einer gratis 20 minütigen Fährfahrt vom Pier 11 an der Wall Street bis zum Ikea Store in Brooklyn. Wochentags kostet es pro Fahrt und Person 5 $. Hier ist der offizielle Link zur Homepage.

 

4. Eine weitere Fährfahrt ist schon etwas bekannter. Die Staten IslandIMG_2540 Ferry bringt euch immer ohne Kosten von der Südspitze Manhattans zur Staten Island. Die kostenlose Fähre wurde eigentlich überwiegend für Pendler geschaffen, aber mittlerweile werden sie ausgiebig von Touristen genutzt. Esgibt glaube ich nur ein Fähre, bei der man auch die tolle Sicht von außen genießen kann. Wir hatten leider nicht so viel Glück und mussten Fotos durch die zerkratzten Scheiben schießen.

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5. Mit der Fahrkarte für die öffentlichen Verkehrsmittel könnt ihr ebenfalls die Roosevelt Island Tramway gebührenfrei nutzen. Diese Gondelbahn verkehrt aller 7-15 min von Manhattan auf die Roosevelt Island parallel zur Queensboro Bridge. Hier könnt ihr euch den Fahrplan runterladen. Ich kann diese Fahrt nur empfehlen, ich habe es trotz Höhenangst überstanden.

Trinkgeldverhalten Deutschland – USA

Kai
4. April 2016

Als ich zum ersten Mal in New York war, war ich sehr überrascht, dass der Betrag des Tringeldes noch einen erheblichen Teil der Gesamtrechnung ausmacht. Die Systeme sind in Europa und den USA komplett verschieden. Hier der Vergleich:

Situation in Deutschland

Als Mindestlohnland erhält jeder Angestellte in Deutschland mindestens 8,50 €, was an sich auch nicht viel ist, wenn betrachtet, dass viele Angestellte nur auf 20 h Basis pro Woche angestellt sind und ihr Gehalt durch einen Zweitjob oder mit Sozialhilfe oder Wohngeld aufstocken müssen.

Letztendlich sind die Lebenshaltungskosten in den meisten Städten nicht so hoch wie in den USA, dennoch haben wir Großstädte, bei denen die Lebenshaltungskosten genauso hoch sind wie in den Vereinigten Staaten.

Die typische Regelung für mich ist eigentlich, dass ich je nach Betrag zwischen 3 und 10 Prozent gebe. Bei z.Bsp. 8,90 € wird auf 10 Euro aufgerundet, aber bei einer Rechnung von 45,20 € ist es sehr untypisch auf 50 oder mehr aufzurunden. Dafür lassen Service und Motivation der Angestellten vereinzelt auch sehr zu wünschen übrig.

Hier findet ihr eine Aufstellung der Mindestlöhne in Euopa und der Welt.

Situation USA

In den Vereinigten Staaten beträgt der Mindestlohn 7,25 $, was umgerechnet zirka 6,45 € enstpricht, nicht viel, vor allem wenn man die hohen Wohn-und Lebenskosten betrachtet. Logisch ist nun, dass die Damen und Herren in diesem Servicebereich von dem Tringeld leben.

Für uns Europäer ist das völliges Neuland und macht bei einer 50 Dollar Rechnung nochmal bis zu zehn Dollar extra aus.

In New York gab es bei vereinzelten Ketten auch die Möglichkeit zwischen 15, 18 und 20 Prozent Trinkgeld auszuwählen, je nachdem wie zufrieden man mit dem Service war.

Der Vorteil ist natürlich, dass die Angestellten umso freundlicher sind und so habe ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Man sollte nur daran denken, dass das Trinkeld komplett auf den Kellner übergeht, der arme Koch, der für die Gaumenfreuden sorgt geht leider leer aus, so schreibt es das Gesetz vor.

Wie sieht die Zukunft aus?

Es gibt aber auch ein leichtes Umdenken bei den Gastronomen, zum Besipiel im Museum of Modern Arts in NYC wird das Trinkeld abgeschafft, dafür steigen aber wiederrum die Preise um 20-25 prozent, denn durch den gestiegenen Umsatz werden auch mehr Steuern fällig, somit steigen insgesamt die Abgaben.

Egal welches System man besser findet, vorerst werden Trinkgelder in den meisten Restaurants fällig und man sollte damit im Urlaub nicht zu knausrig sein, auch wenn man die Angestellten vielleicht auch nie wieder sieht.

Es gibt auch Fälle, bei denen man das Geld besser stecken lässt. Zum Beispiel sind keine Trinkgelder erwünscht bzw. vereinzelt auch verboten in Fastfood Restaurants (wenn keine Bedienung vorhanden ist), Einpacker beim Supermarkt, Rezeptionisten oder Polizisten.